Laparoskopische und robotergestützte Pyeloplastik

Die laparoskopische oder roboterassistierte Pyeloplastik ist ein minimalinvasives chirurgisches Verfahren zur Behandlung von Verengungen am Übergang zwischen Nierenbecken und Harnleiter. Bei diesem Eingriff wird dieser Übergang rekonstruiert, um den ungehinderten Harnfluss in Harnleiter und Blase zu ermöglichen.

Bei einer Pyeloplastik handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff zur Behandlung einer Harnleiterstenose, einer Verengung der Harnröhre durch Narbengewebe.

Dieser chirurgische Eingriff, der in der Korrektur dieser Verengung besteht, hat sich so weiterentwickelt, dass er immer weniger aggressiv und invasiv geworden ist.

Durch die Durchführung einer Pyeloplastik kann der Patient eine Verbesserung der urologischen Symptome erzielen und den Verlust oder die Verschlechterung der Nierenfunktion vermeiden.

Es gibt verschiedene Arten der Pyeloplastik, die folgenden sind die traditionelle oder offene Operation Dieses Verfahren, bei dem das Nierenbecken und der gesamte Harnleiter durchtrennt werden, um die Verengung zu beheben, wird aufgrund seiner invasiven Natur seltener angewendet. Die Erfolgsrate liegt zwischen 65 und 100 Prozent.

Die nächste Option, und eine mit höherer Erfolgsquote, ist die laparoskopische PyeloplastikDieses Verfahren bietet die Vorteile der Laparoskopie: Es ist minimalinvasiv, weniger belastend, erfordert einen kürzeren Krankenhausaufenthalt und minimiert die mit einer Operation verbundenen Risiken. Der Bauch des Patienten (der sich mit Gas füllt) wird über kleine Schnitte mit einer Kamera punktiert. Der verengte Abschnitt wird durchtrennt und die gesunden Enden mit resorbierbarem Nahtmaterial verbunden. Anschließend wird ein Katheter eingeführt, den der Patient sechs Wochen lang tragen muss, um eine ordnungsgemäße Nierendrainage zu gewährleisten. Dieser Katheter, üblicherweise ein Doppel-J-Katheter, wird dann ambulant entfernt.

Manchmal stellen Spezialisten im Verlauf der Erkrankung während des Eingriffs fest, dass die Niere stark geschädigt ist und eine Nephrektomie (Entfernung der Niere) notwendig wird.

Eine weitere, neuere Option ist die Robotergestützte PyeloplastikDieses Verfahren profitiert von den Verbesserungen und Vorteilen der Robotertechnologie. Der Da Vinci-Roboter ermöglicht in diesem Fall eine präzisere Manipulation, und die Naht zwischen Nierenbecken und Harnleiter wird mit höherer Genauigkeit durchgeführt, wodurch Langzeitkomplikationen vermieden werden. Ähnlich wie bei der laparoskopischen Chirurgie erfolgt der Eingriff durch kleine Schnitte von weniger als 5 mm, was ihn nicht nur ästhetisch ansprechender für den Patienten macht, sondern auch das Risiko von Blutungen oder Infektionen verringert. Der Patient benötigt für etwa fünfzehn Tage einen Katheter, und der Krankenhausaufenthalt beträgt maximal drei Tage.

Wie bereits erwähnt, ist eine Nephrektomie manchmal notwendig, wenn die Niere eines Patienten nach jahrelanger Verstopfung schwer geschädigt ist. In diesen Fällen ist die roboterassistierte Chirurgie die beste Option, da die Präzision ihrer Bewegungen eine bessere Handhabung dieses heiklen Bereichs ermöglicht.

Spezialisten

Dr. Fernando Gómez Sancha
Dr. Juan Gómez Rivas
Dr. Luis Llanes González
Dr. Richard Gaston

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Dr. Álvaro Juárez
Dr. José Miguel Arroyo Maestre
Dr. Javier Amores Bermúdez
Dr. Nelson Andrés Canales Casco
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Krankheiten, bei denen es angewendet wird

Harnröhrenverengung

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