Intravesikale Injektion von Botulinumtoxin (Botox®)

Die Injektion kleiner Dosen Botulinumtoxin (Botox) in verschiedene Bereiche der Harnblase. Die muskellähmende Wirkung von Botox ist in manchen Fällen von Harninkontinenz oder neurogener Blase sehr hilfreich.

Bei Dranginkontinenz oder überaktiver Blase, die nicht auf Medikamente ansprechen, kann eine intravesikale Injektion von Botulinumtoxin (Botox®) verabreicht werden. Diese Behandlung wird auch bei Harninkontinenz infolge einer neurogenen Blase aufgrund neurologischer Erkrankungen (Multiple Sklerose, Rückenmarksverletzungen usw.) angewendet.

Botulinumtoxin hemmt die unwillkürlichen Muskelkontraktionen der Harnblase (Detrusor) und erzielt so seine Wirkung, den unwillkürlichen Urinverlust zu verhindern.

Es handelt sich um einen schnellen und einfachen Eingriff, der unter Kurznarkose oder sogar ambulant in der Arztpraxis durchgeführt werden kann. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich, und nach dem Eingriff wird kein Harnkatheter benötigt.

Mithilfe eines flexiblen Zystoskops, das durch die Harnröhre eingeführt wird, gelangt der Arzt in die Blase und injiziert mit einer sehr feinen Nadel kleine Dosen an verschiedenen Stellen. Die Dosis und die Anzahl der Injektionen hängen von der Grunderkrankung des Patienten ab.

Die Wirkung des Botulinumtoxins hält nach der Verabreichung sechs bis neun Monate an.

Spezialisten

Dr. Julio Fernández del Álamo
Dr. Sonia Ruiz Graña

Spezialisten

Dr. José Miguel Arroyo Maestre
Dr. Belén Carrero García
Dr. Belén Congregado Ruiz
Dr. Rafael Medina
Dr. Ignacio Osmán

Krankheiten, bei denen es angewendet wird

Harninkontinenz bei Frauen

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