Es handelt sich um einen röhrenförmigen Katheter, der in den Harnleiter eingeführt wird und so Blase und Niere verbindet, damit der Urin in die Blase fließen kann.
Ein Harnleiterkatheter (auch Stent genannt) ist ein Hilfsmittel, das in den Harnleiter eingeführt wird, um den Urinfluss von der Niere zur Blase zu erleichtern. Er wird hauptsächlich bei Nierenkoliken, entweder vor oder nach einer Operation, eingesetzt, um die Drainage und die innere Heilung des Harnleiters zu fördern.
Es gibt verschiedene Arten von Harnleiterkathetern oder -stents. Am häufigsten wird der Doppel-J-Katheter verwendet, der an jedem Ende des Katheters eine Art Spirale oder J-Form aufweist.
Der Katheter liegt im Körper und ist von außen nicht sichtbar; der Patient kann allen Aktivitäten nachgehen. Die meisten Patienten vertragen ihn sehr gut, obwohl einige Beschwerden und Symptome verspüren können.
Die Liegedauer des Katheters ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In der Regel beträgt sie nur wenige Tage nach der Operation und kann bei einem Nachsorgetermin problemlos entfernt werden.
Bei manchen Patienten kann es erforderlich sein, über einen längeren Zeitraum einen Stent oder Harnleiterkatheter zu tragen, beispielsweise bei Patienten mit Harnleiterverengungen oder -läsionen sowie bei Krebspatienten mit bestimmten Tumorarten, die den Harnleiter einengen und den Harnfluss erschweren.
Es wird generell empfohlen, herkömmliche Doppel-J-Katheter vor Ablauf von 4 bis 6 Monaten zu entfernen oder zu ersetzen, um Inkrustationen vorzubeugen.
Es gibt verschiedene Arten von Harnleiterschienen, die für diese Zwecke entwickelt wurden, widerstandsfähiger gegen Inkrustationen sind und eine längere Lebensdauer haben; einige bestehen aus hochspezialisierten und intelligenten Metalllegierungen, sogar aus wärmeempfindlichen.
Beispiele für Langzeitkatheter sind der Resonance®-Stent, der bei Krebspatienten mit Tumoren eingesetzt wird, die eine Kompression der Harnwege verursachen, die Memokath™-Prothese bei Harnleiterstrikturen, Uventa™, Allium und sogar Detour®-subkutane Harnleiterbypässe für sehr komplexe Fälle.




















