Durchflussmessung

Die Uroflowmetrie ist ein diagnostisches Verfahren, das in der Arztpraxis bei Patienten mit Harnverhalt durchgeführt wird. Sie wird auch routinemäßig bei Prostatauntersuchungen eingesetzt, um die Harnstärke und -kontrolle zu beurteilen.

Die Harnflussrate ist definiert als das pro Zeiteinheit ausgeschiedene Urinvolumen. Sie wird in Kubikzentimetern oder Millilitern pro Sekunde angegeben. Die Harnflussrate ist nicht konstant, sondern variiert während des Wasserlassens, was zu charakteristischen Flusskurven führt. Dieser Test misst die pro Sekunde ausscheidbare Urinmenge, die Dauer des Wasserlassens und beobachtet, ob es währenddessen zu Unterbrechungen kommt.

Nach der Uroflowmetrie ist es wichtig, den Restharn in der Blase zu messen, also die Menge an Urin, die nach dem Wasserlassen in der Blase verbleibt. Der Restharn wird in der Regel mittels Ultraschall bestimmt.

Die wichtigsten bei der Durchflussmessung gemessenen Parameter sind:

  • Maximaler Harnfluss (Qmax): Maximalwert, der beim Wasserlassen erreicht wird.
  • Harnvolumen: Die insgesamt ausgeschiedene Urinmenge.
  • Harnflusszeit: Dies ist die Gesamtdauer des Wasserlassens.
  • Miktionszeit: Die Zeitspanne vom Beginn bis zum Ende der Miktion. Diese Zeit entspricht der Harnflusszeit, sofern der Harnstrahl nicht unterbrochen wird.
  • Mittlere Durchflussrate: Diese wird ermittelt, indem das Entleerungsvolumen durch die Durchflusszeit geteilt wird.

Die Durchführung einer Uroflowmetrie ist sehr einfach: Der Patient uriniert in einer ruhigen Umgebung in ein Gerät, das die Stärke des Harnstrahls misst. Er hat dabei ausreichend Zeit, ungestört und diskret zu urinieren. Die Ergebnisse werden anschließend als Diagramm mit den Werten der oben genannten Parameter ausgedruckt.

Spezialisten

Dr. Sonia Ruiz Graña
Dr. Roser Vives Dilme
Dr. Laura Fernández Hernández
Dr. Belén Congregado Ruiz
Dr. Belén Carrero García
Dr. Richard Gaston
Dr. Rafael Sánchez-Salas
Dr. Rafael Medina
Dr. Nestor G. Formoso
Dr. Nelson Andrés Canales Casco
Dr. Moisés Rodríguez Socarrás
Dr. Luis Llanes González
Dr. Julio Fernández del Álamo
Dr. Juan Moreno Jiménez
Dr. Juan Gómez Rivas
Dr. José Miguel Gómez de Vicente
Dr. José Miguel Arroyo Maestre
Dr. José Francisco Flores Martín
Dr. Javier Amores Bermúdez
Dr. J. Pablo Pedraza Sánchez
Dr. Ignacio Osmán
Dr. Fernando Gómez Sancha
Dr. Fernando Gómez Sancha
Dr. Enrique Argüelles
Dr. Daniel Zarza Luciáñez
Dr. Álvaro Juárez
Dr. Álvaro Bisonó Castillo

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Krankheiten

Harnröhrenverengung
Obstruktive Uropathie aufgrund nicht-lithiasischer Ursachen (EPU)