Eine Studie im University of Oxford und finanziert durch die Cancer Research UK hat untersucht, inwiefern der Taillenumfang eines Mannes ihn anfällig für Prostatakrebs machen kann.
Zur Durchführung der Studie wurden die Daten von 218.225 Männern aus Großbritannien analysiert. Schließlich wurde festgestellt, dass eine erhöhte Fettkonzentration im Bauchbereich ein Risiko für aggressiveren Prostatakrebs darstellt.
Demnach würde die Fettmenge in diesem Bereich mit der Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu sterben, in Zusammenhang stehen. Die Teilnehmer wurden aus 500.000 Freiwilligen im Alter von 40 bis 69 Jahren ausgewählt, die zwischen 2006 und 2010 rekrutiert wurden. Zu Beginn der Studie waren alle gesund und krebsfrei.
Die Teilnehmer wurden anschließend über einen Zeitraum von 10,8 Jahren beobachtet. Während dieser Nachbeobachtungszeit wurden Daten zum Body-Mass-Index, zum Körperfettanteil (mittels bioelektrischer Impedanzanalyse), zum Taillenumfang und schließlich zum Taille-Hüft-Verhältnis erfasst.
Für die Studie wurden Variablen wie Lebensstil, Krankengeschichte und sozioökonomischer Status berücksichtigt. Die Ergebnisse waren wie folgt: Im Laufe des Jahrzehnts starben 571 Teilnehmer an Prostatakrebs. Teilnehmer mit einem um 25 Prozent größeren Taillenumfang hatten ein um 35 Prozent höheres Sterberisiko. Interessanterweise wiesen diejenigen mit einem um 25 Prozent größeren Taille-Hüft-Verhältnis ein um 34 Prozent höheres Sterberisiko auf.
Diese Daten lassen die beteiligten Experten zu dem Schluss kommen, dass Bauchfett gefährlicher ist als Übergewicht oder Adipositas an sich. Sie betonen, dass ein gesundes Gewicht unerlässlich ist, um vielen Krankheiten, darunter Prostatakrebs, vorzubeugen. Dabei ist nicht nur überschüssiges Fett ein Risikofaktor, sondern auch dessen Verteilung im Körper.








