Ein in der Zeitschrift veröffentlichtes Werk Europäische Zeitschrift für Medizinische Chemie und durchgeführt von Forschern von CYBER-BBN und Universidad de Alcalá hat die Wirksamkeit einer neuen Familie von Nanomedikamenten zur Behandlung von Prostatakrebs gezeigt.
Nanosysteme wirken selektiv und induzieren Apoptose, also den Zelltod, in fortgeschrittenen Prostatakrebszellen. Diese Metallodendrimere (Nanopharmaka) bestehen aus funktionalisierten Carbosilan-Metallstrukturen und Metallen wie Kupfer oder Ruthenium. Diese Metalle haben eine Antitumorwirkung gezeigt, indem sie die Proliferation und Metastasierung von Tumorzellen verhindern.
Studien an Mäusen zeigten eine Reduktion fortgeschrittener Prostatatumore um dreißig bis vierzig Prozent.
Zusätzlich zu dieser Eigenschaft zeigten sie eine verringerte Anhaftung von Tumorzellen an Kollagen I, einem im Knochen vorkommenden Kollagentyp. Diese Verringerung beugt ebenfalls Knochenmetastasen vor.
Abschließend erklärt das Forschungsteam, dass es sich um ein Medikament handelt, das über den Stuhl oder Urin ausgeschieden werden kann und daher nur eine geringe Konzentration in den Organen hinterlässt.







