Gutartige Hodenpathologie

Eine Hodenschwellung ist eine Entzündung des Hodensacks, die durch Flüssigkeitsansammlungen um den Hoden herum verursacht wird. Sie tritt häufiger bei Neugeborenen auf und heilt in der Regel ohne Behandlung aus. Bei Erwachsenen kann diese Flüssigkeitsansammlung mit einer Hodensackverletzung zusammenhängen.

Was ist ein akutes Skrotalsyndrom?

Es handelt sich um ein klinisches Bild, bei dem Hodenschmerzen vorliegen, die mit einer Entzündung des Hodensacks einhergehen, die zu einer Volumenzunahme (Ödem) und Veränderungen der Färbung (Erythem) führt.

Je nach Schmerzursache wird die geeignete Behandlung angewendet. Entscheidend für die Behandlung ist die Ursachenfindung, um festzustellen, ob es sich um eine Hodentorsion, einen Tumor oder eine andere Erkrankung handelt. Eine solche Erkrankung ist die Hydrozele.

Was ist eine Hydrozele?

Eine Hydrozele ist eine Schwellung des Hodensacks, die durch Flüssigkeitsansammlung um den Hoden herum verursacht wird. Sie tritt häufiger bei Neugeborenen auf und heilt in der Regel ohne Behandlung aus. Bei Erwachsenen kann diese Flüssigkeitsansammlung mit einer Verletzung im Hodensack zusammenhängen.

Es verläuft in der Regel schmerzlos und erfordert oft keine Behandlung. Dennoch sollten diagnostische Tests durchgeführt werden, um eine mögliche bösartige Erkrankung auszuschließen.

Das Hauptsymptom einer Hydrozele ist in der Regel eine Schwellung eines oder beider Hoden. Bei Erwachsenen kann diese durch Flüssigkeitsansammlung verursachte Schwellung aufgrund des Gewichts der Flüssigkeit unangenehm sein. Ursachen für diese Flüssigkeitsansammlung können eine Hodensackverletzung, eine Infektion oder eine sexuell übertragbare Infektion sein.

Wenn diese Flüssigkeit nicht mit der Zeit und von selbst verschwindet, kann sie entfernt werden (Hydrozelektomie), eine einfache Entfernung, die unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann.

Andere Hodenverletzungen

Beispiele für diese Art von Verletzung sind Hodenruptur und Hodentorsion.

Was ist eine Hodentorsion und wie wird sie behandelt?

Es handelt sich um eine seltene Erkrankung, bei der sich der Hoden ohne erkennbaren Grund um die eigene Achse dreht und dadurch die Blutversorgung unterbrochen wird. Auslöser können Verletzungen oder extreme körperliche Anstrengung sein. Sie tritt meist bei jungen Männern zwischen 12 und 18 Jahren auf.
Diese Hodentorsion heilt in der Regel innerhalb von vier bis sechs Stunden nach ihrem Auftreten und dem Beginn der Schmerzen aus. Verstreicht mehr Zeit, kann der Patient den Hoden verlieren oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Spermienfunktion erleiden. Die Korrektur kann manuell ambulant oder operativ erfolgen.

Was ist ein Hodenriss und wie wird er behandelt?

Es handelt sich um ein Trauma, das durch einen direkten Schlag verursacht wird, der den Penis gegen das Schambein drückt. Diese Quetschung führt zu Blutungen im Hodensack, was starke Schmerzen, Schwellungen des Hodensacks, Erbrechen und Übelkeit zur Folge hat. Die Verletzung kann nur operativ behandelt werden.

Spezialisten

Dr. Sonia Ruiz Graña
Dr. Juan Gómez Rivas
Dr. Moisés Rodríguez Socarrás

Spezialisten

Dr. Belén Carrero García
Dr. Rafael Medina
Dr. Belén Congregado Ruiz
Dr. Ignacio Osmán

Behandlungen

Hydrozelektomie

Diagnosetests

Magnetresonanztomographie (MRT)
Urologischer Ultraschall

Patientenberichte

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